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wirecubeONE

Produktions­probleme früh erkennen.
Richtig handeln.

Die Herausforderung

Produktionsanlagen erzeugen laufend Daten – nur selten dort, wo Entscheidungen getroffen werden. Steuerungen, Sensorik, MES und Qualitätssicherung liegen nebeneinander statt auf einer gemeinsamen Zeitachse. Damit bleibt unsichtbar, was zusammengehört: Vibrationen verändern sich minimal, Geräusche weichen vom Normalzustand ab, Temperaturen entwickeln sich ungewöhnlich, Ausschuss häuft sich bei einem bestimmten Material, eine Linie verliert schleichend Takt.

Gerade bei bestehenden Maschinen fehlen häufig genau die Daten, die notwendig wären, um diese Veränderungen rechtzeitig zu erkennen. Beurteilt wird dann nach Erfahrung und Kalender statt nach dem tatsächlichen Zustand.

Von Monaten bis Minuten: Je später das Signal, desto teurer die Reaktion.

Features

Vom Messwert zur Handlungsempfehlung

Sensor-, Maschinen- und Produktionsdaten laufen auf einer gemeinsamen Zeitachse zusammen – und werden dort zu Status, Alarm, Antwort und Empfehlung. Kein Entwicklungsprojekt mit offenem Ende: wirecubeONE ist ein sofort einsatzfähiges Basissystem mit offener Erweiterungsarchitektur.

Gesamtüberblick

Die gesamte Werkstopologie in einer Ansicht, bis zum einzelnen Sensor.

Statt Rohdaten sieht das Team ein Ampelsystem – Grenzwertverletzungen lösen
automatisch Alarme aus.

Überlagerte Zeitreihen

Beliebig kombinierbare Messwerte in einer synchronen Ansicht, mit markierten Warnschwellen und Stillständen.

Dieselben Daten zeigen Drehzahl & Vorschub je Auftrag sowie Störungen je Materialtyp – aus der Instandhaltungslösung wird eine Basis für Prozessoptimierung.

Industrial AI Interface

Wer die Anlage kennt, muss dafür keine Abfragen bauen können: Anwender arbeiten in natürlicher Sprache mit den überlagerten Daten und kommen ohne Umwege zur Auswertung.

Aus Anlagenwissen wird damit unmittelbar Datenkompetenz — die Menschen, die den Betrieb am besten kennen, arbeiten selbst mit den Daten, statt Auswertungen anzufordern und auf sie zu warten.

Die Antwort bleibt dabei an die vorhandenen Maschinen-, Sensor- und Produktionsdaten gebunden und ersetzt keine fachliche Entscheidung, sondern führt schneller zu den richtigen Fragen.

Reports und Handlungsempfehlungen

wirecubeONE wertet den Datenbestand automatisiert aus und liefert Reports täglich, wöchentlich oder monatlich — je Anlage, Linie oder Werk. Takt, Inhalt und Empfängerkreis sind frei konfigurierbar.

Statt reiner Statusanzeige benennt das System, welche Aggregate sich verschlechtern, welche Abweichungen neu sind und welcher Schritt als Nächstes sinnvoll ist.

Möglich wird das, weil Sensor-, Maschinen- und Produktionsdaten auf derselben Zeitachse liegen: Eine Abweichung wird dem Auftrag, dem Material und dem Betriebszustand zugeordnet, in dem sie entstanden ist. Isolierte Messreihen liefern einen Wert, eine verbundene Datenbasis liefert eine Entscheidungsgrundlage.

Warum wirecubeONE?

Retrofit statt Neuanschaffung

Nachrüstbare Sensoren erfassen direkt an den kritischen Aggregaten, was die Maschine selbst nicht meldet — Vibration, Temperatur und Ultraschall sind die häufigsten Messgrößen, die konkrete Auswahl richtet sich nach Anlage und Schadensbild. Eine Maschine muss dafür weder ersetzt noch umgebaut werden. Wo Standardkomponenten nicht reichen, entwickelt wirecube electronics die passende Sensorik selbst. Damit endet die Datenerhebung nicht dort, wo der Katalog aufhört.

Unabhängig von der Steuerungstechnik

Vom Stillstand zum Wartungstermin

Gewartet wird nach tatsächlichem Bedarf statt nach Kalender: Ein drohender Schaden wird zum geplanten Termin statt zum Produktionsstopp, Ersatzteile sind verfügbar, die Anlagenverfügbarkeit steigt. Lagerschäden können über die Vibrationssignatur erkannt und planbar getauscht werden, bevor die Linie steht.
Und weil das Dashboard in der Instandhaltungsleitung für alle sichtbar ist, ersetzt ein Blick die Diskussion über den Anlagenzustand.

Praxiseinsatz

Mosser Holzindustrie GmbH

Im Sägewerk Zarnsdorf hat wirecube eine Bandsägelinie mit Sensorik für Schwingung, Temperatur und Ultraschall ausgestattet und die Messwerte mit der Maschinensteuerung zusammengeführt: rund 100 Metriken zu Drehzahl, Strom und Fördertechnik, 1.000 Datenpunkte pro Sekunde rund um die Uhr, 200 Grenzwerte für Warnung und Alarm. Die Daten bleiben vollständig im Werk. Heute werden darüber hinaus Vorschub und Maschinenlast je Auftrag ausgewertet und Störungen im Kontext von Material und Prozessparametern betrachtet.

„So ein Projekt funktioniert nur, wenn beide Seiten bereit sind, gemeinsam Neuland zu betreten. wirecube bringt die Datenkompetenz, wir kennen unseren Betrieb – was dabei entsteht, ist mehr als eine Lösung.“

Thomas Elsnigg, Betriebsleiter Mosser Holzindustrie GmbH

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